MGV-AUSFLUG NACH OBERFRANKEN 14./15.09.
Unser diesjähriges Reiseziel war ein kleines Gebiet im Obermaintal zwischen der Fränkischen Schweiz, dem Coburger Land und dem Frankenwald: der „Gottesgarten am Obermain“ ist ein Landstrich, der sich mit malerischen Dörfern, bunten Obstwiesen, schroffen Felsformationen und munter rauschen den Bächen wie ein riesiger Landschaftspark ausbreitet.
Los ging´s am Samstag nach einer stärkenden Kaffeepause am Bus mit einer Stadtführung durch die herzogliche Stadt Coburg. Wir erfuhren viele kleine Geschichten über die Menschen hier und auch über die ehemals hier herrschenden Herzöge – u. a. über den aus Coburg stammenden Prinz Albert, dem Gemahl der Königin Victoria von England – und seine schönen Beine. Nach einem gemütlichen Stadtbummel mit Verzehr der Coburger Bratwürste oder Einkehr in ein Café besuchten wir die über der Stadt thronenden Veste Coburg und genossen das imposante Ambiente und die herrliche Aussicht. Am Nachmittag streiften wir durch das Museumsfest der „Al ten Schäferei“ in Ahorn und konnten einige Vorführungen verfolgen – etwa das Spinnen von Wollfäden aus Schafwolle. Nach dem Bezug unseres Nachtquartiers im Hotel Goldene Traube ließen wir den Tag im Brauhaus Stadl mit leckerem Essen und einem fröhlichen Wirtshaus-Singen mit René ausklingen. Am nächsten Morgen besuchten wir den einzigartigen Korb- und Flechtmarkt in Lichtenfels. Die ganze historische Altstadt war dicht gedrängt mit Ausstellern und Vorführungen zur Korb- und Flechtkunst – und Musikaufführungen auf mehreren Bühnen. Der nächste Stopp auf unserer Reise war dann Bad Staffelstein. Hier wurde uns das Leben und die Errungenschaften von Adam Riese nahegebracht, der hier 1492 geboren wurde. Das Wahrzeichen der Gegend, der Staffelberg war dann unser nächstes Ziel. Wir genossen die beeindruckende Aussicht in die Weite des Frankenlands. In der Adelgundenkapelle am Berg sang eine Gruppe des Männerchors das Marienlied „Ora pro nobis“ und anschließend sangen wir alle vor der Kapelle das Frankenlied „Wohlauf die Luft geht frisch und rein“ – zur Freude vieler Bergbesucher, die begeistert mit einstimmten. In Handthal im Gasthaus Forellenhof kehrten wir dann noch zur Schlussrast mit Abendessen ein. Bei der Einfahrt in Erlabrunn gab es einen großen Dank-Applaus für unseren Busfahrer und Organisator Lothar Hohmann – „schö war´s widder“.